Amnesty International Gruppe Bayreuth

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"Bayern - Anfang Juli beginnt die UNO-Konferenz in New York auf der ein Vertrag zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels (ATT - Arms Trade Treaty) ausge-arbeitet werden soll. Amnesty International startet deshalb am 23. Juni bayernweite Aktionen für ein effektives Abkommen unter dem Motto

„Hände hoch für Waffenkontrolle“.

In vielen Städten Bayerns stehen am 23. Juni an den Amnesty Ständen große, mit einem Schloss gesicherte, Behälter. An der Außenseite sehen die Passanten eine Skala, an deren Spitze alle UNO-Mitgliedsländer und ein Vertrag, der die vollständigen Forderungen von Amnesty International beinhaltet, stehen. Am Boden hingegen ist ein Minimalvertrag angebracht. Die Passanten werden animiert, symbolisch über einen roten Teppich zu laufen und Plastik- und Papierwaffen in den Behälter zu werfen, die sie zuvor von Amnesty ausgehändigt bekommen haben. Mit dieser Aktion setzt sich Amnesty International für ein effektives Abkommen ein, das den Schutz der Menschenrechte ins Zentrum stellt. Neben dem Verbot von Waffenlieferungen in Ländern, die schwere Menschenrechtsverlet-zungen begehen oder in denen die Exporte die Armutsbekämpfungen gefährden, fordert Amnesty auch strikte Kontrollen für die Waffenlieferungen.

Weltweit stieg der globale Handel mit konventionellen Großwaffen in den vergangenen fünf Jahren (2007-2011) um 24% im Vergleich zu den fünf Jahren davor (2002-2006).Zu den sechs größte Waffenexportländern zählt neben USA; Russland, Großbritannien, Frankreich, China auch Deutschland. Amnesty International drängt insbesondere diese Staaten sich für einen starken Waffenkont-rollvertrag einzusetzen.

  • Veranstaltung: „Hände hoch für Waffenkontrolle“
  • Wann: Samstag, 23. Juni 2012"

(Quelle: Amnesty München)